Go-live-Review
Go-live-Review für Agenten, RAG und MCP
Bevor Ihr System live geht oder mehr Rechte bekommt, prüfe ich Architektur und Code und teste das System gezielt gegen eine Staging-Umgebung. Sie erhalten priorisierte Befunde und eine Zielarchitektur, die Ihr Team umsetzen kann.
- Umfang
- Ein Agenten-, RAG- oder MCP-System mit seinen Tools, Datenquellen und Freigaben. Den genauen Zuschnitt legen wir im Vorgespräch schriftlich fest.
- Aufwand
- 5 bis 8 Tage zum Festpreis. Das Angebot erhalten Sie nach dem Vorgespräch.
- Ergebnis
- Ein Bericht mit priorisierten Befunden, Umbauvorschlägen und einer Zielarchitektur, dazu eine Abschluss-Session mit Ihrem Team.
Stacks, die ich prüfe
- Modelle und Plattformen
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- Claude
- OpenAI
- Azure OpenAI
- Amazon Bedrock
- Mistral
- Langdock
- Frameworks und Protokolle
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- LangGraph
- LlamaIndex
- Vercel AI SDK
- MCP
- Agenten-Plattformen
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- Copilot Studio
- n8n
- Vektorspeicher
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- Qdrant
- pgvector
- App-Builder
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- Lovable
- Bolt
- v0
- Cursor
Produktnamen dienen der Beschreibung, keine Partnerschaft.
Ablauf
Sechs Phasen, eine davon optional
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Vorgespräch und Scope
Wir klären, um welches System es geht, was der Anlass ist und wie weit es gebaut ist. Im Angebot stehen danach Umfang, Testrahmen und Termine schriftlich fest.
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Lesen
Ich lese Architektur, Code, Tool-Definitionen, Prompts und Konfiguration. Daraus entstehen das Threat Model und die Rechteübersicht pro Tool.
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Gespräche mit dem Team
In zwei bis drei Sessions gehe ich mit den Engineers, die das System gebaut haben, Datenflüsse, Rechte und Freigaben durch. Dort klären sich Fragen, die der Code allein nicht beantwortet.
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Gezielte Tests gegen Staging
Ich greife das System dort an, wo Agenten typischerweise verwundbar sind, mit Prompt Injection, Tool-Missbrauch und Versuchen, Daten abfließen zu lassen. Weil Sprachmodelle nicht immer gleich antworten, führe ich jeden Test mehrfach aus und halte fest, wie sich ein Befund reproduzieren lässt. Getestet wird nur in Staging und nur im schriftlich freigegebenen Rahmen.
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Bericht und Zielarchitektur
Sie erhalten die Befunde nach Auswirkung sortiert, jeweils mit Zuordnung zu OWASP Agentic und einem konkreten Umbauvorschlag. In einer Abschluss-Session beantworte ich die Fragen Ihres Teams.
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Nachprüfungoptional
Auf Wunsch prüfe ich die Umsetzung nach einigen Wochen noch einmal und wiederhole dabei die Tests, die zu Befunden geführt haben.
Wo ich prüfe
- Person
- Prüfpunkt: Identität
- Agent
- Fremde Inhalte Dokumente, Webseiten, Mails, fließen in den Agenten ein
- Prüfpunkt: Rechte pro Tool
- Tools und MCP-Server
- Prüfpunkt: Freigabe mit Diff und Protokoll
- Daten und Systeme
- Vertrauensgrenze
- Prüfpunkt im Review
Voraussetzungen
Was Sie bereitstellen
- Lesender Zugriff auf die Repositories des Systems
- Eine Staging-Umgebung mit Testaccounts, deren Rollen denen im Produktivbetrieb entsprechen
- Eine schriftliche Testfreigabe, die Scope, Zeitraum und ausgenommene Systeme festlegt
- Eine Ansprechperson im Team, die Fragen zu Architektur und Betrieb beantwortet
Produktionsdaten brauche ich nicht. Zugänge gelten nur für die Dauer des Reviews.
Methodik
Woran sich das Review orientiert
- OWASP Top 10 for Agentic Applications 2026
Raster für Threat Model und Bericht. Jeder Befund wird einer ASI-Kennung zugeordnet, soweit eine passt.
- OWASP Top 10 for LLM Applications
Ergänzt die Agentic-Liste um Risiken auf der Ebene des Modells, etwa Prompt Injection als LLM01.
- MITRE ATLAS
Wissensbasis zu Angriffstechniken gegen KI-Systeme. Aus ihr leite ich die Testfälle für Staging ab.
- BSI: Basisschutz gegen Indirect Prompt Injections in dokumentbasierten LLM-Chats
Version 1.0 vom 14.09.2026. Maßstab für Systeme, die Dokumente in den Kontext des Modells laden.
Einordnung
Go-live-Review und klassischer Pentest
Beide Prüfungen ergänzen sich. Wenn Ihr System zusätzlich einen Penetrationstest braucht, beschreibe ich im Bericht den Scope, den ein Testhaus prüfen sollte.
| Merkmal | Go-live-Review | Klassischer Pentest |
|---|---|---|
| Blickwinkel | Von innen. Architektur, Code, Rechte und Datenflüsse, ergänzt um gezielte Angriffe auf die Schwachstellen, die für Agenten typisch sind. | Überwiegend von außen. Angriffe auf Anwendung, Schnittstellen und Infrastruktur. |
| Ergebnis | Priorisierte Befunde mit Umbauvorschlägen und eine Zielarchitektur, die Ihr Team umsetzen kann. | Gefundene Schwachstellen mit Nachweis und Bewertung, meist mit Empfehlungen zur Behebung. |
| Umfang | Ein Agenten-, RAG- oder MCP-System mit seinen Tools, Datenquellen und Freigaben. | Netzwerk, Server, Webanwendungen und Schnittstellen nach vereinbartem Scope. |
| Wer | Ein Software-Architekt, der solche Systeme selbst baut und betreibt. | Ein spezialisiertes Testhaus mit eigenem Team. |
Beispielbericht
Auszug aus einem Bericht
Der Auszug zeigt Aufbau und Detailtiefe der Befunde. System, Befunde und Testergebnisse sind erfunden.
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Das CRM-Tool läuft mit einem Service-Account.
- Beschreibung
- Das Tool crm_suche fragt das CRM mit einer technischen Kennung ab, die alle Kundendatensätze lesen darf. Die Rechte der Supportkraft, die den Agenten nutzt, spielen bei der Abfrage keine Rolle.
- Auswirkung
- Über den Agenten lassen sich Datensätze anderer Teams abrufen, die die Supportkraft im CRM selbst nicht sehen dürfte.
- Umbauvorschlag
- Das Tool ruft das CRM mit der Identität der anfragenden Person auf, und das CRM prüft die Rechte. Ein Isolationstest pro Rolle sichert das ab.
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Eingehende Mails, CRM-Daten und Versand liegen im selben Kontext.
- Beschreibung
- Der Agent liest eingehende Kundenmails, hat Zugriff auf CRM-Daten und darf mit mail_senden an beliebige Adressen schreiben. Im Test brachte eine präparierte Mail den Agenten in 3 von 10 Durchläufen dazu, Kundendaten an eine fremde Adresse zu senden.
- Auswirkung
- Ein Absender von außen kann Daten aus dem CRM abfließen lassen, ohne Zugang zum System zu haben.
- Umbauvorschlag
- Der Server lässt als Empfänger nur die Adresse des Tickets zu. Versand an andere Adressen läuft über eine Freigabe, die Empfänger und Text in Klartext zeigt.
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Die Freigabe zeigt die Begründung des Modells statt der Mail.
- Beschreibung
- Vor dem Versand zeigt der Dialog die Begründung des Agenten und eine Schaltfläche zum Senden. Empfänger und vollständiger Text sind erst nach einem weiteren Klick sichtbar.
- Auswirkung
- Die freigebende Person bestätigt Mails, deren Empfänger und Inhalt sie nicht gesehen hat. Eine manipulierte Begründung macht die Freigabe wahrscheinlicher.
- Umbauvorschlag
- Der Dialog zeigt Empfänger, Betreff und Text in Klartext und hebt Abweichungen von der Ticketadresse hervor. Die Begründung des Modells entfällt.
Kontakt
Go-live-Review anfragen
Im Erstgespräch klären wir, ob ein Review zu Ihrem System passt und welcher Umfang sinnvoll ist. Danach erhalten Sie ein Festpreisangebot.